Variante 10

Martin-Busch-Hütte (2.501 m) - Seikogel (3.355 m) - Hochjochhospiz (2.412 m)
 

Informationen:

 

Strecke:

Steig, Pfad

Anforderungen:

Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, Kondition; Bergweg rot

Schwierigkeiten:

keine besonderen Schwierigkeiten

Ausrüstung:

normale Wanderausrüstung

Gehzeit:

rund 6 Std.

Höhenunterschied:

rund 1000 Hm Aufstieg, rund 1050 Hm Abstieg

Höchster Punkt:

3355 m

Entfernungskilometer:

rund 8 km

Übernachten, einkehren:

Martin-Busch-Hütte, Hochjochhospiz

Quereinstieg, -ausstieg:

von Vent durch das Niedertal zur Martin-Busch- Hütte (rund 2 ½ Std. Aufstieg, rund 2 Std. Abstieg); von Vent durch das Rofental zum Hochjochhospiz (rund 2 ½ Std. Aufstieg, rund 2 Std. Abstieg)


Auf eisfreiem Weg über den Seikogel

Der 3355 Meter hohe Seikogel im Kreuzkamm bei Vent ist nicht so bekannt wie die benachbarte Kreuzspitze, die als Hausberg von Gletscherpfarrer Franz Senn gilt. In Sachen Panorma steht er ihr allerdings um fast nichts nach. Über den Seikogel führt die spannende, gletscherfreie Tour von der Martin- Busch-Hütte im Niedertal zum Hochjochhospiz im Rofental.
Wir wandern von der Busch-Hütte zunächst in den bewachsenen Hängen sanft ansteigend nach Westen. Das Gelände wird später felsiger, wir erreichen einen Rücken, über den der Steig hinauf zieht. Über einen grundsätzlich breiten Blockgrat geht es zügig weiter empor. Die Route leitet freilich nicht direkt zum Gipfel des Seikogels, sondern ein paar Meter unterhalb daran vorbei. Das Gipfelerlebnis lassen wir uns aber nicht nehmen, in wenigen Minuten ist der höchste Punkt über einen zwischendurch steilen Grat unschwierig erreicht.
Anschließend zurück und wiederum auf einem Grat unschwierig nordwestlich abwärts. Der Steig führt in der Folge weg vom Grat und Richtung Hochjochferner, ohne diesen zu berühren. Es geht in der Folge den hier etwas flacheren Hang hinunter, ehe der Steig in Serpentinen in steilem Gelände hinab ins Rofental verläuft.
In knapp 2500 Meter Höhe überquert man den Hochjochbach, nach einer flacheren Passage wandern wir neuerlich in Serpentinen auf steilerem Terrain hinunter zum Bach vom Hintereisferner. Der wird überquert, anschließend heißt es alle Kräfte mobilisieren, denn schließlich müssen noch gut 100 Höhenmeter im Aufstieg zum Hochjochhospiz bewältigt werden, das am gegenüberliegenden Hang steht.

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