Variante 13
Rüsselsheimer Hütte (2.328 m) - Kapuzinerjöchl (2.710 m) - Breitlehnjöchl (2.637 m) - Huben (1.189 m)
Rüsselsheimer Hütte (2.328 m) - Kapuzinerjöchl (2.710 m) - Breitlehnjöchl (2.637 m) - Huben (1.189 m)
Informationen: | |
|---|---|
Strecke: |
Steig, Fahrweg, Fußweg |
Anforderungen: |
Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, Kondition, Ausdauer; Bergweg schwarz |
Schwierigkeiten: |
keine besonderen Schwierigkeiten |
Ausrüstung: |
normale Wanderausrüstung |
Gehzeit: |
rund 7 Std. |
Höhenunterschied: |
rund 700 Hm Aufstieg, rund 1850 Hm Abstieg |
Höchster Punkt: |
2710 m |
Entfernungskilometer: |
rund 12 km |
Übernachten, einkehren: |
Rüsselsheimer Hütte +43/664/2808107, Breitlehnalm |
Quereinstieg, -ausstieg: |
von Plangeross (Gde. St. Leonhard im Pitztal) zur Rüsselsheimer Hütte (rund 2 Std. Aufstieg, rund 1 1/2 Std. Abstieg) |
Hinter der Rüsselsheimer Hütte leitet der Steig zunächst ein Stück nach Osten, zweigt dann aber links ab zum Aussichtspunkt Gahwinden (etwa eine Stunde bis Gahwinden). Während des Zustiegs dorthin werden mehrere Rinnen überquert (stellenweise Ketten). Von Gahwinden wandern wir in Serpentinen durch Geröll hinab in das einsame Rötkarle, durch das der Steig meist kaum spürbar ansteigend verläuft. In diesem Bereich der Tour begegnet man häufig Steinböcken. Später benötigen wir dann wieder etwas Puste, wenn es steil nach oben zum Kapuzinerjöchl geht (ebenfalls als Rötkarljoch bekannt, 1 Stunde von Gahwinden). Jenseits steigt man zunächst seilversichert durch steiles, felsiges Gelände hinunter. Es dauert freilich nicht lange, bis sich die Route erneut von ihrer sanfteren Seite zeigt. Gemütlich wandern wir in der Folge hinauf zum Breitlehnjöchl, um jenseits in die verborgene Welt des Breitlehntals einzutauchen. Vom Joch leitet die Route vorerst zügig abwärts. Es handelt sich um eine felsige Landschaft, die nun durchschritten wird, mit Schutt und Geröll gefüllte Flanken geben den Ton an. Bald geht es am Nordrand des Breitlehntals recht sanft hinab zur Breitlehnalm - eine Einkehrmöglichkeit, die es nach mehrstündiger Tour zu nutzen gilt. Der Hubener Jubiläumsweg, ein hervorragender Fußweg, bringt uns von der Alm im Wald in steilem Gelände hinunter, über einen Fahrweg gelangen wir schließlich zu den Häusern von Mühl. Nun trennt uns nur noch ein Katzensprung vom Etappenziel in Huben (Gde. Längenfeld).
Option: Mit dem Taxi von der Breitlehnalm nach Huben (Gehzeit verkürzt sich um rund 1 ½ Std., rund 700 Abstiegshöhenmeter weniger); Telefonnummer des Taxiunternehmens bei Ötztal Tourismus erhältlich