405.000 Kubikmeter Fassungsvermögen, 35.000 Quadratmeter Wasseroberfläche und eine Tiefe von 17 Metern: Der im Beschneiungsjargon übliche Begriff „Speicherteich" ist nicht ganz passend für das, was in den kommenden drei Jahren am Tiefenbachferner entsteht. Vielmehr muss von einem Speichersee gesprochen werden, um die Dimensionen des neuen Wasserspeichers auf 2.900 Meter Seehöhe treffend wiederzugeben.
Drei Jahre Bauzeit relativieren sich im Hochgebirge auf zirka zwölf Monate. Nur 120 bis 140 Tage stehen während der Sommermonate zur Verfügung, um den See am Tiefenbachferner zu realisieren.
Drei Jahre Bauzeit relativieren sich im Hochgebirge auf zirka zwölf Monate. Nur 120 bis 140 Tage stehen während der Sommermonate zur Verfügung, um den See am Tiefenbachferner zu realisieren.
Eine Asphaltschicht dichtet das gewaltige Becken ab. Das Wasser, das es füllen wird, stammt aus dem Tiefenbach, dem Petznerbach und dem Pirchlerbach.
Der Speichersee bildet in Zukunft so etwas wie die zentrale Stütze der technischen Beschneiung im gesamten Skigebiet von Sölden. Denn für die rund 40 Hektar beschneite Skifläche am Gletscher - ⅓ aller Pisten am Rettenbach- und Tiefenbachferner - wären bereits 240.000 Kubikmeter Wasserspeicher ausreichend. Ein Teil der Reserve fließt künftig in das Netz am Gaislachkogl. Durch die Höhenlage lässt sich der natürliche Pumpeffekt optimal ausnutzen. Der Rest dient zur Nachspeisung des bestehenden Teichs am Rotkogel.
Derzeit wird noch Wasser aus der Ötztaler Ache aufwändig den Berg hinaufgepumpt. Das wird in wenigen Jahren der Vergangenheit angehören. Eine beträchtliche Energie- und Kostenersparnis sind die Folge.
Der Speichersee bildet in Zukunft so etwas wie die zentrale Stütze der technischen Beschneiung im gesamten Skigebiet von Sölden. Denn für die rund 40 Hektar beschneite Skifläche am Gletscher - ⅓ aller Pisten am Rettenbach- und Tiefenbachferner - wären bereits 240.000 Kubikmeter Wasserspeicher ausreichend. Ein Teil der Reserve fließt künftig in das Netz am Gaislachkogl. Durch die Höhenlage lässt sich der natürliche Pumpeffekt optimal ausnutzen. Der Rest dient zur Nachspeisung des bestehenden Teichs am Rotkogel.
Derzeit wird noch Wasser aus der Ötztaler Ache aufwändig den Berg hinaufgepumpt. Das wird in wenigen Jahren der Vergangenheit angehören. Eine beträchtliche Energie- und Kostenersparnis sind die Folge.
SPEICHERSEE PANORAMA: DIE FAKTEN
| Volumen: | 405.000 Kubikmeter |
| Tiefe: | 17 Meter |
| Bauzeit: | 3 Jahre |
| Baubeginn: | Sommer 2009 |
| Neue Zapfstellen für Schneeerzeuger am Gletscher: | 46 |
| Länge Pumphaus: | 60 Meter |
| Investitionssumme | 9 Mio. Euro |



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