Schneeschuh- & Winterwandern

Schritt für Schritt ganzheitlich genießen

Das Wanderparadies Sölden hat auch im Winter Saison: 49,5 km geräumte, beschilderte Winterwanderwege führen durch verschneite Wälder, schneebedeckte Wiesen und entlang der Ötztaler Ache. Abenteuerlustige Naturen schnallen sich Schneeschuhe unter die Füße und hören nur noch den Tiefschnee knirschen, während das quirlige Sölden im Rücken verschwindet. Auf eigene Faust oder mit einem Guide stapfen sie durch unberührtes Weiß auf neue Einsichten und urige Hütten zu.

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Schrankarkogel

Skitour • Ötztal
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Ötztal Tourismus
  • Der Übergang von der Gipfelflanke auf den Schwarzenbergferner ist von den Gletscherspalten her gesehen bei ausreichender Schneelage unproblematisch
    / Der Übergang von der Gipfelflanke auf den Schwarzenbergferner ist von den Gletscherspalten her gesehen bei ausreichender Schneelage unproblematisch
    Foto: Ötztal Tourismus
  • Unbeschwertes Schwungvergnügen am Schwarzenbergferner
    / Unbeschwertes Schwungvergnügen am Schwarzenbergferner
    Foto: Ötztal Tourismus
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    Foto: Ötztal Tourismus
  • Links voraus tut sich bereits das sanfte Schwarzenbergkar hinauf zum Schwarzenbergferner auf
    / Links voraus tut sich bereits das sanfte Schwarzenbergkar hinauf zum Schwarzenbergferner auf
    Foto: Ötztal Tourismus
  • Der Aufstieg im Bereich der Zunge des Schwarzenbergferners gestaltet sich weiterhin problemlos
    / Der Aufstieg im Bereich der Zunge des Schwarzenbergferners gestaltet sich weiterhin problemlos
    Foto: Ötztal Tourismus
  • Blick gegen Nordosten zum Schrandele 3392m
    / Blick gegen Nordosten zum Schrandele 3392m
    Foto: Ötztal Tourismus
  • Die letzten Meter zum Gipfel können je nach Schneelage mit angeschnallten Ski, oder müssen unproblematisch im Stapf zurückgelegt werden.
    / Die letzten Meter zum Gipfel können je nach Schneelage mit angeschnallten Ski, oder müssen unproblematisch im Stapf zurückgelegt werden.
    Foto: Ötztal Tourismus
Karte / Schrankarkogel
2400 2700 3000 3300 3600 m km 2 4 6 8 10 12 Amberger Hütte

Im Einzugsgebiet des Schwarzenbergferners gelegen, auch bei heikleren Lawinenverhältnissen gut machbar.

 

mittel
12,7 km
3:30 h
1216 hm
1218 hm

Der Schrankarkogel 3332m liegt im Einzugsgebiet des Schwarzenbergferners, welcher von der „Sulze“ aus in östlicher Richtung über eine weniger als 30° steile Geländestufe zu erreichen ist. Im Aufstieg zum Schwarzenbergkar bis an die Zunge des Schwarzenbergferners hält man sich zwischen den beiden 1850er Seitenmoränen. Dieser Abschnitt ist auch noch bei etwas heikleren Lawinenverhältnissen gut machbar, zumal sich das Schwarzenbergkar nach einem ersten, etwas steileren Aufschwung rasch zurückzulegen beginnt. 

Aufstieg: 3 h
Abfahrt: 30 min.

Autorentipp

Bis auf den Gipfelhang sehr günstiges Tourengelände.

Schwierigkeit
mittel
Kondition
Höhenlage
3323 m
2119 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Amberger Hütte
Sulztalalm

Sicherheitshinweise

Lawinengefahrenskala

1 (GERING)
Eine Lawinenauslösung ist nur bei großer Zusatzbelastung an sehr wenigen, extremen Steilhängen möglich. Spontan sind keine Lawinen (sog. Rutsche) zu erwarten. Allgemein sichere Verhältnisse.

2 (MÄSSIG)
Eine Lawinenauslösung ist bei großer Zusatzbelastung vor allem an den angegebenen Steilhängen wahrscheinlich. Größere Lawinen sind nicht zu erwarten. Die Schneedecke ist allgemein gut verfestigt, außer an einigen Steilhängen. Vorsichtige Routenwahl bei den angegebenen Steilhängen und Hangexpositionen.

3 (ERHEBLICH)
Eine Lawinenauslösung ist bereits bei geringer Zusatzbelastung vorallem an den angegebenen Steilhängen wahrscheinlich. Fallweise sind spontan einige mittlere, vereinzelt aber auch große Lawinen möglich. Die Schneedecke ist an vielen Steilhängen nur mäßig bis schwach verfestigt. Erfahrung in der Lawinenbeurteilung notwendig. Angegebene Steilhänge und Hangexpositionen möglichst meiden.

4 (GROSS)
Eine Lawinenauslösung ist bereits bei geringer Zusatzbelastung vorallem an den angegebenen Steilhängen möglich. Fallweise entstehen viele mittlere, mehrfach auch große Lawinen. An vielen Steilhängen ist die Schneedecke nur schwach gefestigt. Bei der Routenwahl Beschränkung auf mässig steiles Gelände sowie Beachtung der Lawinenauslaufgebiete. Es ist viel Erfahrung in der Lawinenbeurteilung notwendig.

5 (SEHR GROSS)
Spontan sind zahlreiche große Lawinen, auch in mäßig steilem Gelände, zu erwarten. Bei dieser Warnstufe ist in Skigebieten somit kein sicherer Betrieb mehr möglich. Die Schneedecke ist allgemein schwach verfestigt und instabil. Verzicht auf Touren ist empfohlen.

 

Siehe auch unter lawine.tirol.gv.at

 

 

Ausrüstung

Empfohlene Skitouren Ausrüstung

Die „normale Skitourenausrüstung“ besteht aus Tourenski mit Tourenbindung, Teleskopstöcke, Steigfelle, Harscheisen, digitalem Lawinen-Verschütteten-Suchgerät, Lawinenschaufel, Lawinensonde, Erste-Hilfe-Set und einem Mobiltelefon. Eine „komplette Gletscherausrüstung“ besteht aus Sitzgurte, zwei unterschiedlich langen Prusikschlingen bzw. Steigklemmen, zwei HMS-Karabiner, Pickel, Steigeisen und einem Seil. Ein Rucksack mit entsprechendem Inhalt gehört mitzutragen, auch Wechselbekleidung, Sonnenschutz, Kälteschutz, Verpflegung und genügend zum Trinken! Bei Hüttenübernachtungen nicht vergessen Hygieneartikel und einen Hüttenschlafsack mitnehmen!

 

SCHWIERIGKEITSBEWERTUNG

  • Leicht: Leicht, kurze bis mäßig lange Touren mit Anstiegen, die 25° nicht bzw. nur kurzfristig überschreiten.
  • Mittel: Mittelschwere, mäßig lange bis lange Touren mit Anstiegen, die 35° nicht bzw. nur kurzzeitig überschreiten.
  • Schwer: Schwierige, lange bis sehr lange Touren mit Anstiegen, die 40° oder mehr erreichen, und Kletterpassagen bis zum II. Schwierigkeitsgrad (UIAA).

 

Weitere Infos und Links

Skitouren Regeln

  • Beachten Sie bei allen Aktivitäten in der Natur und bei der Tourenauswahl die geltenden Regelungen (z.B. Wildschutzgebiete, jagdliche Sperrflächen, Aufforstungsflächen, Informationstafeln, usw.)
  • Respektieren Sie Ruhezonen für Wildtiere und meiden Sie Fütterungsstellen sowie lauten Lärm
  • Durchqueren Sie Waldgebiete im Winter möglichst nur auf freigegebenen Wegen und Routen, die Tiere reagieren auf unlokalisierbaren Lärm sehr panisch.
  • Erkennen Sie die Lebensräume der Wildtiere, weichen Sie den Tieren nach Möglichkeit aus. Beobachten Sie Wildtiere nur aus der Distanz. Mitgeführte Hunde bitte unbedingt an der Leine halten, es ist absolut unverantwortlich, Hunde in der winterlichen Notzeit im Wald frei umher laufen zu lassen.
  • Die richtige Zeitplanung: Starten Sie früh genug und kehren Sie bis vor Anbruch der Dunkelheit wieder zurück. Im Frühjahr sollte man mittags wieder auf der Hütte sein (Lawinengefahr)
  • Fahren Sie niemals durch Aufforstungen und Jungwuchsflächen.

 

Ötztal Tourismus übernimmt für die angeführten Touren keine Haftung und empfiehlt die Mitnahme eines Bergführers. Gletscherüberquerungen sind nur mit Seil und in einer Gruppe möglich.

Vor Antritt einer Tour sollten Sie im Tal das Ziel und die Zeit der voraussichtlichen Rückkehr bekannt geben. Die Mitnahme eines Lawinenverschütteten-Suchgerätes wird dringend empfohlen.

 

Mehr Infos über Skitouren im Ötztal: https://www.oetztal.com/skitouren

 

Start

Gries (2133 hm)
Koordinaten:
Geographisch
47.042280, 11.074450
UTM
32T 657584 5211950

Ziel

Gries

Wegbeschreibung

Dieses relativ sanft geneigte Gelände setzt sich dann auch am Schwarzenbergferner weiter fort. Zudem weist der Gletscher keine außergewöhnlich großen Spaltenzonen auf. Somit gelangt man bei entsprechend günstigen Schnee- und Lawinenverhältnissen recht sicher und unproblematisch bis in eine Höhe von 3200m, an den Fuß der nun aber mehr als 40° steilen Ostflanke am Schrankarkogel 3332m. Der Schlussanstieg zum Gipfel ist nur bei sehr sicheren Lawinenverhältnissen, am besten bei optimalen Firnbedingungen im Frühjahr machbar. Dabei ist aber auch eine perfekte Spitzkehrentechnik Grundvoraussetzung. Dann allerdings ist der Gipfel bei ausreichender Schneeauflage sogar mit angeschnallten Ski machbar. Bei weniger günstigen Bedingungen muss man auf den letzten Metern einfaches Gelände im Stapf überwinden.

Öffentliche Verkehrsmittel

Reisen Sie mit der Bahn komfortabel und sicher zur Bahnhof-Station Ötztal. Endstation bzw. Ausstiegspunkt ist der Bahnhof ÖTZTAL. Anschließend fahren Sie bequem und schnell mit dem öffentlichen Linienverkehr oder den örtlichen Taxiunternehmen durch das gesamte Tal zu Ihrem Wunschziel! Den aktuellen Busfahrplan gibt’s unter: http://fahrplan.vvt.at

 

Anfahrt

Längenfeld liegt im Westen Österreichs im Bundesland TIROL, in einem südlichen Seitental des Inntales - dem ÖTZTAL. Für Ihre Anreise mit dem Auto planen Sie die optimale Reiseroute von Ihrem Heimatort mit dem Routenplaner gleich online: 

https://www.google.at/maps

Parken

Folgende Parkmöglichkeiten stehen in Gries zur Verfügung:

Gries am Ende vom Ort – kostenlos

 

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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  • Stallwiesalm - Sölden Winter
    Stallwiesalm - Sölden
 Diese Vorschläge wurden automatisch erstellt.
Schwierigkeit
mittel
Strecke
12,7 km
Dauer
3:30 h
Aufstieg
1216 hm
Abstieg
1218 hm

Statistik

: h
 km
 Hm
 Hm
Höchster Punkt
 Hm
Tiefster Punkt
 Hm
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  • 1.0°C

  • 5–435 cm

  • 29/31

  • Live

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