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Canyoning im Ötztal

Canyoning
Outdoor Experten

Tirols Hochburg für Schluchtenwanderer

Wasser und Fels, Wandern, Klettern, Schwimmen und Springen! Alle Sinne werden gefordert, wenn man dem Lauf des Wassers durch felsige Klammen von oben nach unten folgt. Und gerade deshalb ist die Sportart Canyoning besonders beliebt bei allen, die eine Prise Nervenkitzel im Sommerurlaub zu schätzen wissen. Bestens ausgerüstet (Helm, Neoprenanzug, -socken, -jacke, Canyoning-Schuhe und Sitzgurt stellen die regionalen Veranstalter) und von geprüften Guides begleitet, erobert man steile Schluchten und sprudelnde Wasserfälle des Ötztals. Durch Gebirgsbäche watend und in tiefe Wasserbecken eintauchend, baden Kenner und Könner in Glücksgefühlen pur.

Adrenalinkick der Extraklasse

Die Auer Klamm in Taxegg bei Oetz ist nicht umsonst die bekannteste Canyoning-Strecke Österreichs. Denn hier wird Schluchtenwanderern rund fünf Stunden lang einiges abverlangt. Bis zu 18 Meter lange Rutschen, gut 40 Meter hohe Abseiler und ein Sprung aus über 10 Metern Höhe warten darauf, mit einer gehörigen Portion Mut bezwungen zu werden. Entsprechende Erfahrung ist Grundvoraussetzung für die Teilnehmer an den von den Ötztaler Outdoor-Spezialisten angebotenen Touren durch die Auer Klamm. Etwas weniger anspruchsvoll, aber nicht minder spannend bietet die oberhalb gelegene Alpenrosenklamm jede Menge Wasserfälle, Gumpen und Rutschen. Diese Canyoning-Tour ist auch für Einsteiger geeignet.

Infos bei unseren
Adventure Spezialisten im Ötztal

Canyoning Ötztal Area 47 Abenteuer

Canyoning Touren

1

Für Einsteiger: Rosengartenschlucht

(Imst)

Die Tour durch die Rosengartenschlucht beinhaltet eine Vielzahl an Wasserrutschen (bis zu 4 Meter), Sprünge und Abseilstellen aus 3 bzw. 5 Metern und ist damit ideal zum Hineinschnuppern in den Canyoningsport.

Dauer: 2 Stunden

2

Für Alle: Alpenrosenklamm

(Ochsengarten)

Die Canyoningtour durch die Alpenrosenklamm ist in ihrer relativ einfachen Beschaffenheit auch für nicht ganz so versierte Canyoningfreunde geeignet, die sich Sprünge aus 3 bis 5 Metern zutrauen und mit einem 18-Meter-Abseiler keine Probleme haben. Die Tour führt durch den einfacheren Teil des Nederbaches. Mit Stahlseilen gesicherte Stellen, Passagen durchs Bachbett und Abseilstellen zeigen gleich am Anfang, wohin und wie die Reise weitergehen wird. Für Erfahrene ist die Strecke ein ruhiger Ausgleich zur anspruchsvollen Auerklamm.

Dauer: 3 Stunden

3

Der Klassiker: Auerklamm

(Oetzerau)

Die Auerklamm sorgt mit ihren bis zu 16 Meter hohen Sprüngen und vielen anderen Extremen für einen ordentlichen Adrenalinschub. Wenn man möchte, ist man hier rund fünf Stunden in der Wildnis unterwegs. Verschiedene Schwierigkeitsstufen sorgen aber auch bei Semi-Wagemutigen für Nervenkitzel und lässt sie zu Hause berichten: Ja, ich war dabei! Denn die Auerklamm zählt zu den wohl schönsten Canyoningtouren Europas. Auch für Chris Schnöller (Geschäftsführer Area 47) zählt diese Tour zu den absoluten Favoriten: „Wenn man bereits erste Erfahrung – sprich Touren – gemacht hat, empfehle ich die Auerklamm. Sie bietet alles, was Canyoning zu dem macht, was es ist: eine actiongeladene Sportart mit Einflüssen aus verschiedenen Sportarten. Hohe Abseilstellen, enge Schwimmpassagen an ausgewaschenen Felswänden entlang, rasante Rutschen und fordernde Sprünge. Dazu kommt eine einzigartige Vegetation entlang der Tour. Nachdem ich persönlich auf der ganzen Welt Canyons begangen habe, zählt die Auerklamm nach wie vor zu meinen Favoriten.“

4

Obere Auerklamm

Auch wenn diese Tour die einfachere der beiden ist, so hat sie ihre Tücken. Hier solltest du keine Platzangst haben, denn diese Tour führt durch eine enge Klamm, folgt erst dem unwegsamen Flusslauf mit großen Felsbrocken und Schwemmholz, beinhaltet Abseiler über 10 bis 15 Meter und Sprünge bis zu 5 Meter in die brodelnde Gischt. Mit einem ausgewaschenen Felslabyrinth und der für die Auerklamm typischen Wasserrutsche geht die Tour zu Ende.

Dauer: ca. 5 Stunden

5

Untere Auerklamm

Diese Tour ist ein ganz besonderes Highlight unter Canyoningkennern: 8 Meter lange Wasserrutschen und Sprünge von 3 bis 16 Metern, die in glasklaren Gumpen des Nederbaches enden. Wem die Sprünge doch etwas zu hoch sind, der kann sich von den Guides natürlich abseilen lassen. Ein Höhepunkt: Das Abseilen in den über Millionen Jahren ausgeschliffenen Felsdom. Da die Tour nach Erfahrung im Canyoning verlangt, ist sie auch für Profis eine gute Möglichkeit, ihre Grenzen neu auszutesten.

Dauer: 3 Stunden

Canyoning-Erlebnisse

Bezwinge mit Guides tiefe Schluchten und folge dem Lauf des Wassers

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Häufig gestellte Fragen zum Canyoning

Unter Canyoning (auch „Canyoneering“, „Schluchteln“ oder „Schluchting“) versteht man das Begehen einer Schlucht von oben nach unten, und zwar durch Wandern im Flussbett, Abseilen, Abklettern, Springen, Rutschen, Schwimmen und manchmal sogar Tauchen. Dafür brauchst du eine geeignete Ausrüstung wie Neoprenanzug, Helm, Sitzgurt & Co. sowie den Mut, die verschiedensten Herausforderungen zu meistern. Ohne fundiertes Wissen über die lokalen Gegebenheiten und den Wetterverlauf solltest du nicht auf eigene Faust zum Canyoning aufbrechen. Schließe dich lieber einer geführten Tour an, z.B. durch die schönsten Schluchten der Alpen im Ötztal.

Beim Schluchtenwandern bist du definitiv auf einen robusten, rutschfesten und stabilen Schuh angewiesen. Wenn du deine Canyoning-Tour im Ötztal als „Once in a liftetime“-Erfahrung siehst, reichen normale Wander-, Sport- oder Turnschuhe, die nass werden dürfen. In der Regel inkludiert die Leihausrüstung der Tourenanbieter jedoch die geeigneten Schuhe für dein Canyoning-Abenteuer. Solltest du öfters „schluchteln“ gehen wollen, lohnt es sich natürlich in eigene Spezialschuhe zu investieren.

Auch wenn du vom Dreierpack Action, Adrenalin und Abenteuer nicht genug kriegen kannst, solltest du die Risiken von Canyoning niemals unterschätzen. Gefahren zu ignorieren und in der Folge falsch zu handeln, kann zu schweren Verletzungen oder noch Schlimmerem führen. Deshalb wirst du beim Canyoning im Ötztal von echten Profis begleitet. Die Guides der verschiedenen Anbieter kennen die Schluchten wie ihre Schwimmweste, überprüfen das Equipment auf Funktionstüchtigkeit, ermutigen vorsichtige und bremsen übereifrige Teilnehmer. Ihren Anweisungen musst du jederzeit Folge leisten – zu deinem eigenen Schutz und für die Sicherheit der ganzen Gruppe.

Wann ist Canyoning nichts für dich? Wenn du eine Allergie auf Neopren und Gummi hast, nur sehr schlecht schwimmen kannst, vor kurzem operiert wurdest, krank bist, Höhenangst o.Ä. hast, leicht schwindlig wirst oder mehr als ca. 130 kg wiegst, musst du auf den „Grenzgang“ im Canyon verzichten. Aber bestimmt findest du viele andere Aktivitäten im Ötztal, die dir Spaß machen!

Canyoning im Ötztal fordert dich auf vielfältigste Art: Um durch die Schlucht zu wandern, wechselst du zwischen Abseilen, Abklettern, Waten, Springen, Rutschen und Schwimmen. Wasser und Fels werden zu deinem Element, der Teamgeist verleiht dir ungeahnten Mut und die Guides achten penibel darauf, bei all dem Action-Feeling keinerlei Risiko einzugehen. Ein Beispiel dafür, was dich beim Canyoning für Fortgeschrittene erwartet: In der Auer Klamm bei Oetz bewältigst du bis zu 18 Meter lange Rutschen, an die 40 Meter hohe Abseiler und einen Sprung aus über 10 Metern Höhe.

Wenn du an einer geführten Canyoningtour im Ötztal teilnimmst, musst du dir darüber nicht den Kopf zerbrechen: Helm, Neoprenanzug, -socken, -jacke, Canyoning-Schuhe und Sitzgurt stellen in der Regel die Veranstalter. Die Guides helfen dir beim korrekten Anlegen der Ausrüstung. Zusätzlich führen sie einige wichtige Gegenstände mit, um die Sicherheit der Gruppe zu gewährleisten (z.B. mehrere HMS-Karabiner, Geräte für den Aufstieg am Seil, Erste-Hilfe-Material, ein Notseil, ein Mobiltelefon etc.).

Nenne es Trendsport, Erlebnissport oder Wassersport, Canyoning ist sowieso eine ganz eigene Nummer. Es verbindet sportliche Reize, Adrenalinkicks und unmittelbares Naturerlebnis. Beim gemeinsamen Wandern durch die Schlucht stehen der Teamgeist und gegenseitiges Vertrauen im Vordergrund, während die Guides die regionalen Wetter- und Wassergegebenheiten und damit die Sicherheit der Gruppe stets im Blick behalten. Seinen Siegeszug als Erlebnissportart begann Canyoning Ende der 1990er-Jahre in Spanien und Südfrankreich, kurz darauf eroberte es die Schluchten der Nordalpen. In der Canyoning-Destination Ötztal in Tirol/Österreich erwarten dich jahrzehntelanges Know-how und Begeisterung für diesen tollen Sport.