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Hochseilgärten & Parcours

Schwingen, Hangeln, Klettern

Von einem wackeligen Baumstamm zum nächsten balancieren, mitten in den Baumkronen. Oder an einer Seilwinde über den Fluss ans andere Ufer gleiten. Was damit gemeint ist? Natürlich die Hochseilgärten und Outdoor Parcours im Ötztal. In unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden stellen sie eine Challenge dar, die sogar für Geübte zum Erlebnis wird. Aber auch Anfänger und Kinder können sich, gut gesichert, an die Seile und Hindernisse wagen. Schwindelfrei sollte man für so manche Ausblicke allerdings sein.

GESCHLOSSEN: Ötztaler Outdoor Parcours

Ötztal Outdoor Parcours

Der großflächige Parcours liegt zwischen Sautens und Oetz, nahe der Ötztaler Ache. Spaß und Action sind hier vorprogrammiert, denn die Anlage bietet mehr als einen klassischen Hochseilgarten. Neben den Kletter-Elementen, die gekonnt in die Waldlandschaft integriert sind, führen mehrere Seilrutschen (Flying Fox) über die Ötztaler Ache zum Waldseilgarten. Mit einer Länge von bis zu 200 Metern und einem Höhenunterschied von 30 Metern geht es dabei rasant ans andere Ufer. Für einen ordentlichen Adrenalinschub sorgt nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch das Tosen des Wassers darunter. Wer lieber ruhig und in Balance die Ache überquert, für den stellt die über 50 Meter lange Slackline direkt über dem rauschenden Fluss eine ebenso große Herausforderung dar. Neben den zahlreichen Kletter- und Balance-Stationen des Hochseilgartens erwarten die Besucher, einmal das kühle Nass überquert, an die 60 weitere Übungen im Waldseilgarten.

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Flying Fox und Seilparcours

Flying Fox

Hoch über dem Talbecken von Längenfeld wartet ein weiterer Hochseilgarten auf Bergfexe und Kletter-Liebhaber. Die einzelnen Streckenabschnitte mit Klettersteigpassagen, Fun-Elementen und Abseilparcours fügen sich fast nahtlos in die Gebirgslandschaft ein und schaffen eine Kombination aus Abenteuer- und Naturerlebnis. Es geht über Netze, Seile und Holzelemente die schroffen Felsen entlang.
Einzigartig ist auch die Aussicht auf Dorf und Talboden weit unterhalb. Nichts für schwache Nerven – oder auch Mägen – sind die Flying Fox Strecken des Hochseilgartens. Auf drei Seilrutschen mit einer Länge von bis zu 80 Metern gelangen Besucher von einer Steilwand zur nächsten, die Füße in der Luft baumelnd, darunter nichts als Stein, Geröll und Fichtenwälder.

Ein ultimatives Erlebnis für all jene, die den Sommerurlaub im Ötztal mit einer extra Portion Spannung versehen möchten.

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Häufig gestellte Fragen zu Hochseilgärten

Ein Hochseilgarten ist ein Parcours aus künstlichen Hindernissen, die durch verschiedene Elemente verbunden sind. Diese mithilfe von Holzbalken, Stahlkabeln, Seilen und Co. geschaffene Kletterwelt befindet sich teilweise in beträchtlicher Höhe über dem Boden, deshalb müssen alle Teilnehmer gesichert werden.

Wenn sich der Parcours in einen bestehenden Wald einfügt und quasi von Baum zu Baum führt, spricht man auch von einem „Waldseilpark“, „Waldseilgarten“ oder „Kletterwald“. So ist zum Beispiel der Natur Hochseilgarten Ötztaler Outdoor Parcours eine Kombination aus Hochseilgarten und Waldseilgarten.

Die einzige Regel lautet: Achte auf festes Schuhwerk. Bequeme Turnschuhe reichen völlig aus, wenn du Hochseilgärten wie jenen in der AREA 47 im Ötztal bewältigen willst. Besser eignen sich jedoch Outdoor- oder Wanderschuhe mit griffigen Sohlen. Vor allem, wenn du in einem Waldparcours mitten in der Natur unterwegs bist wie z.B. im Ötztaler Outdoor Parcours oder im Seilparcours Längenfeld. Vergewissere dich, dass die Schürsenkel fest gebunden sind und nicht zu lange herunterhängen. Tabu sind Sandalen, Flipflops und ähnliches Schuhwerk, das diesen Namen nicht verdient.

In vielen Hochseilgärten gelten sicherheitsbedingt gewisse Gewichtsbeschränkungen. Meist sind Teilnehmer bis rund 120 Kilogramm zugelassen und die Mindestgröße liegt bei ca. 1,20 Metern. Selbstverständlich dürfen Personen, die unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stehen, nicht in den Kletterparcours einsteigen. Achte bei der Auswahl des Hochseilgartens auf vertrauenswürdige, erfahrene Anbieter, denen der Sicherheitsaspekt offensichtlich am Herzen liegt. Im Ötztal findest du gleich mehrere Hochseilgärten, die aufregende Naturkulisse, sportliche Action und strenge Sicherheitsvorkehrungen verbinden.

Unfälle in Hochseilgärten kommen vor, könnten in den allermeisten Fällen jedoch vermieden werden. Ganz oft führt Unachtsamkeit des Kletternden dazu, dass er sich falsch oder gar nicht in die Sicherungsseile einhängt. Immer wieder hört man auch von Unfällen durch schadhaftes Material.

Wichtigste Präventionsmaßnahme ist eine ausführliche Sicherheitseinweisung, bevor es losgeht. Die nach strengen Standards ausgebildeten und zertifizierten Guides erklären dabei, wie Gurt und Sicherungssysteme funktionieren – idealerweise in einem Einweisungsparcours, damit die Teilnehmer das Handling aktiv üben. Außerdem erklären die Guides die Benutzerregeln und den gesamten Parcoursverlauf vom Aufstieg auf die Plattformen bis zum letzten Schritt am Schluss.

In den Ötztaler Hochseilgärten kannst du dich darauf verlassen, dass sie höchsten Sicherheitsanforderungen entsprechen. Die Sicherungssysteme sind ausgeklügelt, die Anlagen werden regelmäßig überprüft, die Leih-Ausrüstung für die Teilnehmer immer wieder ausgetauscht – ausgefranste Gurte und zerbeulte Helme suchst du hier vergebens. Außerdem geben dir die Guides unterwegs jede Art von Hilfestellung und begleiten dich durch alle Höhen und Tiefen – mental und real.

Eigentlich nichts außer sportlich-bequemer Kleidung und ein wenig Mut! Spezielle Vorerfahrungen sind nicht notwendig. Es genügt, wenn du gesund und durchschnittlich fit und beweglich bist, denn mehr noch als eine sportliche Hürde bedeuten viele Parcours eine mentale Herausforderung. Teilnahmebeschränkungen ergeben sich etwa durch die Klettergurte, die ab einem gewissen Körperumfang an ihre Grenzen kommen. Um die Sicherheit aller Teilnehmer zu garantieren, geben die Hochseilgärten im Ötztal ein Mindestalter und Höchstgewicht vor.

Im Hochseilgarten der AREA 47 etwa können Kinder ab 12 Jahren und 1,20 Meter durchstarten, das Maximalgewicht beträgt 120 Kilogramm. Im Ötztaler Outdoorparcours liegt das Mindestalter bei 10 Jahren und bei einer Körpergröße von 140 cm. Der Flying-Fox & Seilparcours Längenfeld lässt sich ebenfalls mit größeren Kids und Jugendlichen in Angriff nehmen.

Sportlich-bequeme, elastische Kleidung und festes Schuhwerk mit griffiger Sohle bilden die besten Voraussetzungen für eine gelungene Tour im Hochseilgarten. Bei kühleren Temperaturen den Pullover nicht vergessen, an heißen Tagen den Sonnenschutz denken. Lange Haare bindest du besser zu einem Zopf. Schmuck, Uhren und Piercings solltest du vor dem Klettern entfernen, damit du nirgends hängen bleiben kannst. Auch Gegenstände, die dich selbst oder andere Kletterer gefährden könnten, bleiben besser am Boden, z.B. Getränkeflaschen, Schlüssel, Mobiltelefone oder Kameras.

Tipp: Bedenke bei der Wahl deines Outfits, dass die Sachen stark beansprucht und wahrscheinlich schmutzig werden. Also lass das schicke Lieblingsshirt lieber zuhause und genieß das Abenteuer ohne Rücksicht auf (modischen) Verlust.