Hannibal - die größte Show der Alpen

Gletscherschauspiel

Das Gletscherschauspiel HANNIBAL versetzt Karthago in die wildeste Bergwelt Tirols. Eine real gespielte Alpenquerung mit Mitteln der Gegenwart, eine Performance von über 500 Teilnehmern am Rettenbachgletscher in 3000 Metern Seehöhe. Einmal still, einmal donnernd breitet sich eine präzise Choreographie von Tänzern und Lawinen, Pistenbullys, Base-Jumper, Flugzeugen, Helikoptern und Skidoos, Paraglider und Skifahrern über den Gletscher aus. Zuletzt hatten achttausend Zuschauer sich eingefunden, um den Coup des karthagischen Feldherrn live und mit allen Sinnen mitzuverfolgen. Eine Show des Künstlernetzwerks Lawine Torrèn, die mit nichts vergleichbar ist, das größte zeitgenössische Schauspiel der Welt.

Hannibal Sölden Gletscherschauspiel

218 v. Chr. überquerte Hannibal, begleitet von einem farbenprächtigen Heer aus 60.000 Afrikanern, Kelten, Spaniern, tausenden Pferden und 37 Elefanten, in nur zehn Tagen den Alpenhauptkamm und besiegte Italien.

Hannibal SLDN Sölden Gletscherschauspiel

Trotz militärischer Überlegenheit verzichtete Hannibal auf die Eroberung Roms. Ein Verzicht mit historischen Konsequenzen: Dem Zögern folgte die Niederlage gegen die Römer auf dem eigenen Boden. Rom stieg zur beherrschenden Macht im Mittelmeerraum auf, das nordafrikanische Karthago versank in Bedeutungslosigkeit.

Verlauf einer Alpenquerung

Architektonisches Meisterwerk der Natur

Der Horizont zeichnet in der Dämmerung Scherenschnitte der 3.000 m hohen Berggipfel. Dies ist der Bilderrahmen für die größte, von der Natur geformte Showbühne der Welt. Gespielt wird einmal in unmittelbarer Nähe der Zuschauer, ein anderes Mal kilometerweit entfernt. In den Köpfen der Besucher entstehen großformatige Bilder, die in die Theatergeschichte eingingen. Auf der riesigen Videowall inmitten der Bühne, unmittelbar neben der circa zehn Meter haushohen Stufenpyramide, werden entfernte Szenen in Großaufnahmen herangezoomt. Zusammen mit Sölden und Red Bull inszeniert das Künstlernetzwerk Lawine Torrèn die historische Alpenquerung Hannibals mit Pistenbullys, Flugzeugen, Tänzern, Helikoptern und Extremsportlern.
Ein atemberaubendes Großraumtheater – eine moderne Parabel um Machtstreben, Liebe, Intrigen und Weltpolitik.

 

FR 12. April 2019, 19.30 UHR Abenddämmerung, 67 Minuten

Kreation: Lawine Torrèn
Text: Joey Wimplinger
Sprecher: Harald Krassnitzer
Musik: Peter Valentin
Choreografie: Donna Jewell
Lichtdesign: Frank Lischka
Pyroeffekte: Christian Czech
Video: Stefan Aglassinger
Produktion: Klaudia Gründl de Keijzer
Flugleitung: Hans Huemer
Bauten: Bergbahnen Sölden
Idee und Regie: Hubert Lepka
Initiator: Ernst Lorenzi
Produzenten: Red Bull, Sölden, Lawine Torrèn

Hannibal Sölden Gletscherschauspiel Elefant Pistenbully
Hannibal Sölden Gletscherschauspiel Pistenbully

Ein Panorama Ereignis

Am Ende der Gletscherstraße erwächst die einzigartige Naturbühne des Rettenbach Gletschers mit seinen umliegenden Berggipfeln. Was sich hier abspielt ist intensiv wie ein Film und dennoch in jeder Sekunde LIVE. Sämtliche Cinemascope- und IMAXFormate werden durch die Naturbühne des Gletschers spielend in den Schatten gestellt. Hannibals Bühne breitet sich auf 185 Grad aus und findet in der dritten Dimension statt. Darstellung, Dramaturgie, Musik, Licht & Pyrotechnik verschmelzen zur realen Immersion. Während Harald Krassnitzer die Geschichte Hannibals erzählt, geschieht vor den Augen der Zuschauer Unglaubliches: Pistenbullen werden zu Elefanten, 150 Skilehrer wedeln als afrikanische Wüstenstämme über die Schneedünen, Hannibal persönlich thront auf einem fahrenden Turm. Peter Valentins Musik - ein  emotionaler Soundscore - verbindet all das atemberaubende Geschehen zu einem phantastischen Film im Kopf.

 

Hannibal Sölden Gletscherschauspiel

Elefant übersiedelt vom Salzburger Festspielhaus in die Bergwelt der Ötztaler Alpen

“Die Liebe der Danae, Sommer 2016, Großes Festspielhaus. Ich sehe Alvis Hermanis´ Inszenierung der Richard Strauss Oper und denke: diese Stufenpyramide erinnert mich stark an jene Schneepyramide im Gletscherschauspiel HANNIBAL. Und dann kommt da von rechts ein lebensgroßer weißer Elefant hereingerollt. Was für ein herrlicher Zufall. Etliche Wendungen und Absprachen später fährt ein riesiger LKW der Bergbahnen Sölden bepackt mit dem Dickhäuter Richtung Gletscher. Dank Salzburger Festspiele konnte die strahlende Skulptur aus dem Kulissenzoo geholt und in die Bergwelt der Ötztaler Alpen freigelassen werden,” erzählt Regisseur Hubert Lepka.

Hannibal Sölden Elefant Gletscherschauspiel

Ein Elefant zu Seinesgleichen

Auf einem über 3000m liegenden Gletscherplateau traf er nun auf Seinesgleichen: die Pistenbullys der Bergbahnen Sölden, die in Hannibals Heer die Elefantentruppe bilden. Dank guter Vorbereitung bei den Salzburger Festspielen und dicker Haut bestand der weiße Elefant ohne jede Bühnenscheu die Audition. Neben und auf ihm tanzend wurden die beiden Tänzer Maayan Reiter und Sami Similä in den Senat von Karthago gewählt. Von Rotraud Kern - einer erfahrenen Teilnehmerin des Gletscherschauspiels - angeleitet, freute sich Sami (er stammt aus Finnland) über heimatliche Temperaturen. Maayan war erstmals auf einem Gletscher. Für die Israelin ist das Terrain so ungewohnt wie für den weißen Elefanten aus dem Opernhaus. Sollte er nicht auch einen Namen bekommen? Ja, Pollux. Viel Glück Maayan, Sami und Pollux. Das Training mit der Herde beginnt neuerlich im April!

Hannibal Sölden Elefant Pistenbully Gletscherschauspiel

Das Hannibal Team

Die Naturarena des Rettenbachgletschers oberhalb von Sölden wird zum theatralen Spielfeld für eine mitreissende und präzise Choreografie von 500 Menschen und Maschinen.

DARSTELLER
 
KÜNSTLERISCHES TEAM
 
Eine Produktion von
SÖLDEN
RED BULL
LAWINE TORRÈN

HANNIBAL
Tomaz Simatovic

DIDO
Marion Hackl

VENUS
Jasmin Rituper

TV-MODERATORIN
Donna Jewell

HAMILKAR/SCIPIO
Chris Mongiardo

AENEAS/TRAUMDEUTER
Ekke Hager

HANNIBAL ALS BUB
Äneas Lorenzi

SENAT VON KARTHAGO
Peter Beil
Lucia Riccelli
Pascale Staudenbauer
Natali Radelic
Ruth Burmann
Vladimir Conde Reche
Julie Abeyta
Rocki Jian
Andrea Lozano
Kellie Walsh

ELEFANTEN
Pistenbully-Fahrer der Bergbahnen Sölden
Seppl Falkner
Markus Klotz
Hannes Klotz
Erich Krabacher
Andreas Fiegl
Rene Schöpf
Markus Gritsch
Karl-Heinz Jordan
Alexander Klotz
Johannes Gritsch
Bernhard Gstrein
Hubert Granbichler
Michael Schultes
Sascha Nösig
Marco Kuprian
Jakob Auer
Mario Haller
Lukas Thaler
Dietmar Kreuzer
Mathias Fiegl
Lukas Tamerl

BAGGER
Bruno Gstrein

DAS HEER KARTHAGOS
SKILEHRER

Skilehrer der Skischule Sölden-Hochsölden:
Leitung: Gotthard Gstrein
Skilehrer der Skischule Yellow Power
Leitung: Herbert Gurschler
Skilehrer der Skischule Ötztal
Leitung: Urban Gstrein

MOTOCROSS
Leitung: Dieter Happ
Manfred Hörburger
Thomas "Scotti" Beiler
Florian Praxmarer
Martin Lindner
Benjamin Walch
Seppo Suttner
Siggi Raich
Bernd Hupfauf
FXR Racing Team Italy
Peter Seurianz

SKIDOO
Leitung: Wilhelm Schmidt
Manuel Schmidt
Roland Zanet
Norbert Zanet
Pierre Colaluce
Tobias Hackl

BERGFÜHRER
Richard Fender
Peter Brüggeler
Gotthard Gstrein
Alois Gstrein
Martin Gstrein
Karl Maier
Gustl Pfandler
Ferdl Plörer
Robert Santer
Martin Santeller
Herbert Schmid

 

DIE FLIEGENDEN BULLEN
PARAGLIDER

Leitung: Alfons Hörhager
Sebastian Bacher
Harald Böss
Leo Dornauer
Roland Eberl
Christian Eder
Gitti Eder
Willfried Fankhauser
Hans-Jörg Geisler
Dominik Gstir
Georg Gundolf
Michael Hanser
Patric Hörhager
Hannes Kalkus
Günter Kerschenbauer
Theresia Klingler
Andreas Kohler
Anja Kreidl
Ulrich Loacker
Christoph Müller
Lucca Oman
Burkhard Rimel
Frank Salzgeber
Stefan Salzgeber
Markus Schuler
Markus Spitaler
Albin Sporer
Jürgen Stock
Johannes Tshofen
Martin Volgger
Josef Wechselberger

SPEEDFLYER
Elias Bachmann
Martin Beikircher
Irene Burger
Paul Fischnaller
Friedemann Flache
Lukas Hitthaler
Luka Hofer
Peter Holzer
Daniel Kofler
Franz Kofler
Manuel Mair
Chris Niederkofler
Fabian Oberbichler
Martin Oberhofer
Leonhard Oberhöller
Günther Oberjakober
Kevin Pescosta
Lukas Rifesser
Andreas Schreilechner
Martin Weissteiner
Michael Weissteiner

PROPELLER
Isidor Grüner

FALLSCHIRMSPRINGER
HSV Red Bull Salzburg
Paul Steiner
Michael Löberbauer
Martin Stoiber
Tobias Hufler
Florian Greger
Magdalena Schwertl
Markus Langwieder
Roland Gasser
Gert Weinfurter
Horst Purrer
Joe Kroissl
Robert Schwendinger
Bodenpersonal
Heidrun Prosch
Ulrike Huemer

FLIEHENDER AENEAS UND SEINE KAMERADEN
B.A.S.E. Jumper - Red Bull Skydive Team
Marco Waltenspiel
Georg Lettner

HERKULES, GÖTTER UND KÄMPFER VOR TROJA
Flying Bulls
B-25 Mitchell
Pilot – Frederic Handelmann
Pilot – Hans Pallaske

Alpha Jet  
Pilot – Philipp Haidbauer

F4-Corsair  
Pilot – Eric Goujon

P-38 Lightning
Pilot – Raimund Riedmann

AB 212 des österreichischen Bundesheeres
Pilot – Mjr. Andreas Buchmayr
C-Pilot – Hptm. Reinhold Reiter
Winde – OStWm. Mario Turner
MUSIK
Peter Valentin

SPRECHER
Harald Krassnitzer

BUCH
Joey Wimplinger

LICHTDESIGN
Frank Lischka

REGIE KARTHAGO TV / VIDEO
Stefan Aglassinger

CHOREOGRAPHIE
Donna Jewell

KOSTÜME
Janett Sumbera-Percht

MASKE
Doris Scheuringer
Manuela Kreiter

FLUGLEITER
Hans Huemer

INITIATOR/KOORDINATON/PR
Ernst Lorenzi

PRODUKTIONSLEITUNG
Klaudia Gründl de Keijzer

KONZEPT UND REGIE
Hubert Lepka

PYROTECHNIK
Pyrovision
Christian Czech
Eugen Seethaler
Tom Unger
Manuel Salzmann
Stefan Strohmer
Markus Brandtner
Gerald Thaler
Sunantha Hankampang
Sarawut Taisub

PRODUKTIONSASSISTENZ
Valerie Mackinger

SET RUNNER


VIDEOASSISTENZ Karthago TV
Veronika Wieser
Gottfried Ehgartner
Margret Appesbacher

LIVE - KAMERAS
Christian Gappmaier
Martin „Mungo" Hanslmayr
Felix Bauer
Wolfgang Friedinger
Eduardo Gellner

KOORDINATION RED BULL
Alex Zika
Juliane Wöss

KOORDINATION FLYING BULLS
Raimund Riedmann
Hans Huemer
Sylvie Pichler

FOTOS
Ernst Lorenzi
Wolfgang Kirchner
Peter Rigaud
Magdalena Lepka
Reinhard Tripp
Guido Mangold
Bernhard Spöttel
Jürgen Skarwan
Isidor Nösig

GRAFIK WERBEMITTEL
Elli Ferstl
Robert Rottensteiner
Reinhard Tripp
Christoph Mindek

KARTHAGO TV JOURNAL
Ernst Lorenzi

WEBREDAKTION
Marlene Leberer

GÄSTE- und PRESSEBETREUUNG
Julia Lepka-Fleischer
Carmen Fender
Ernst Lorenzi
Marlene Leberer

BÜHNE & TECHNIK
 

ORGANISATIONSKOMITEE
 
BÜHNEN- UND SICHERUNGSTECHNIK
Sicher UK Udo Kirchmayer
Hanno Rampelt
Wolfgang Czihak
Andreas Klein
Ludwig Lepka
Jonathan Huber
Luis Maierhofer
Jakob Kaufmann
Jonas Burmann
Rudi Hauser

LICHT UND TON
GRUPPE 20
Ilsanker Lichttechnik
Klaus Mayer
Sabrina Hava
Stefan Ebelsberger
Flo Ilsanker
Ulli Eckert
Bernd Dimbeck
Thomas „Fossi" Forster
Christian „Labs" Kopfinger
Michael „54iger" Öchsner
Tom „Patch" Feifel
Robin Schöne
Heide Tömpe
Markus Völk
Andreas Liebl

TRANSPORTE
Bergbahnen Sölden
Benjamin Sticker
Hermann Köfler
Michael Klotz
Michael Gstrein
Florian Gstrein
Rene Gritsch
Christoph Kuen
Fritz Fischer

VENUSTRANSPORT SKIDOO
Marco Wilhelm

LAWINE
Berthold Pult

EIS- UND SCHNEESKULPTUREN
Markus Klotz
Hubert Granbichler

BÜHNENBAUTEN
Wolfgang Waldhart
Gernod Freidl
Mitarbeiter der Bergbahnen Sölden

GEMÄLDE
Gerald Herrmann

HANNIBAL-TURM
Kunstschlosserei Bernd Lang

BOOTE
Christian Panek
Harry Vettermann
Didi Kopf

KARTHAGO TV STUDIO AUSSTATTUNG
Habicherhof, Ötz
Roland Haslwanter

ZORBKUGEL
Sportcamp Fun-Pro Rupert Pichler

BALLONBRENNER
Franz Steinkogler
Heidrun Prosch

RAFFSTORE
Schlotterer

VIDEOWALL
PRG Worldwide Entertainment Technology Solutions
Robert Kunov
Armin Wolfsgruber

VIDEOTECHNIK
AV Professional
Robert Ranzinger
Helmut Rozmann
Elisabeth Neumann
Christian Biro

XENON EFFEKTLICHT
AO-Lighting Technology GmbH

FUNKSERVICE
Funk Austria

HELIKOPTER WUCHER
Bruno Füruter
PRÄSIDIUM
Jakob Falkner
Bernhard Riml
Mag. Oliver Schwarz

FINANZEN
Hansjörg Posch

SEKRETARIAT
Jakob C. Falkner
Fabienne Holzknecht

ZUGANGSKONTROLLEN
Lukas Arnold
Michael Gritsch

KOORDINATION GLETSCHER GESAMT
Eberhard Schultes
Wolfgang Waldhart

BETRIEBSLEITUNG GLETSCHER
Markus Arnold

PARKPLÄTZE & GLETSCHERSTRASSE
Gerold Frank

PISTENCHEF, LAWINENKOMMISSION, ABSPERRUNGEN
Manfred Fiegl
Dietmar Pichler

VERKEHR
Helmut Kuprian

SANITÄTSWESEN
Franz Scheiber
Hermann Klotz

BERGRETTUNG
Josef Fiegl

ÄRZTLICHE VERSORGUNG
Dr. Joser Rihanek

POLIZEI
Kdt. Martin Harrer
Obstlt. Hubert Juen

FREIWILLIGE FEUERWEHR
Georg Schöpf
Rene Riml

BEZIRKSHAUPTMANNSCHAFT IMST
Emanuel Schatz

GEMEINDE SÖLDEN
Franz-Josef Fiegl
Kilian Klotz

KOORDINATION SICHERHEITSBELANGE
Michael Maier

KOORDINATION ÖTZTAL TOURISMUS
Isidor Grüner

VERPFLEGUNG GLETSCHER
Armin Riml
Willi Riml

ELEKTROINSTALLATIONEN
Helmut Falkner

KASSENANLAGE & TELEFONIE
Gilbert Pult

FUNK
Andreas Schöpf

INTERNET
Roland Grüner
Markus Köll

ZIMMER & PACKAGES
Michaela Klotz

TICKETING/KASSA
Viktoria Baumann
Fabienne Holzknecht

PRESSE
Ernst Lorenzi
Carmen Fender
Sarah Ennemoser

Mit freundlicher Unterstützung des Österreichischen Bundesheeres

Presse-Corner

Herzlich Willkommen im Hannibal Presse-Corner!

Gerne stehen wir Ihnen jederzeit für Medienanfragen zur Verfügung.

Presse-Kontakt & Ansprechperson für Medienvertreter:

SARAH ENNEMOSER

ÖTZTAL TOURISMUS
Gemeindestraße 4
6450 Sölden

T +43 (0) 57200 217
F +43 (0) 57200 201
sarah.ennemoser@oetztal.com

 

Generation HANNIBAL

Seit ich auf der Welt bin, gibt es den HANNIBAL
Sölden castete den neuen Hannibal-Junior. Er heißt Aeneas.

Am Freitag, den 12. April 2019 ereignet sich am Rettenbach Gletscher in Sölden das Gletscherschauspiel HANNIBAL im 19. Jahr seit seiner Entstehung 2001. Die Lebensgeschichte des karthagischen Feldherren und Bezwinger Roms wird von Ötztalern zusammen mit einer internationalen Darstellergruppe von Lawine Torrèn und Akro Teams von Red Bull in einer 67 minütigen Performance von Regisseur Hubert Lepka zum Leben erweckt.

500 Beteiligte stürzen sich in ein Echtzeitabenteuer, das seinesgleichen sucht. Die Motive Hannibals, die Kindheit an der Seite seines Vaters, sein Geschick als Weltenlenker und sein Zögern vor Rom, das den Untergang Karthagos als Weltmacht einläutet, werden in dramatischen Bildern und Szenen in die schneebedeckte Gletscherlandschaft gezeichnet. “Dieses Jahr stellten wir vier Buben aus dem Ötztal auf die Probe. Wer wird diesmal den Hannibal als Junge spielen? Mit dabei bei den Kandidaten war auch mein Enkel Aeneas. Er heißt übrigens wirklich nur deshalb so, weil eine der Hauptfiguren im Stück, der Aeneas, meine Tochter so beeindruckt hatte.” verrät Ernst Lorenzi, der Initiator von HANNIBAL in Sölden.

Die Geschichte Hannibals beginnt mit 9 Jahren. Er wird von seinem Vater Hamilkar (als Alleinerzieher) mitgenommen auf eine Mission nach Spanien. Gespielt wird der Junge Hannibal seit 2001 von einem Ötztaler Buben. Mittlerweile wurde zum siebten mal ein Bub gesucht, denn der erste, der zweite und der dritte sind jetzt junge Erwachsene, die wie Fabio Gstrein zum Beispiel erfolgreich im Weltcup-Team des ÖSV mitmischen. “Seit ich auf der Welt bin, gibt es den Hannibal in Sölden”, sagt Fabio, der für eine ganze Generation steht, die im Ötztal mit diesem Mythos aufgewachsen ist. Für sie ist es selbstverständlich, dass im April HANNIBAL gespielt wird. 

“Dabei ist es alles andere als selbstverständlich”, meint Hubert Lepka (Idee und Regie). “Wenngleich niemand weiß, wo Hannibal wirklich über die Alpen zog, gab es immer wieder den Einwand, es sei keinesfalls hier gewesen. Nun ist es aber so, dass Kunst und Mythen bewusst Fiktionen gestalten, die oft viel weiter von der Realität abweichen. Diese Verfremdung ist es ja gerade, die wirksam auf das Hier und Jetzt zurückwirkt. Das Wesen eines Brauchtums - und darum handelt es sich bei Hannibal bereits - ist ja nicht die korrekte Wiedergabe eines Sachverhaltes, sondern dessen kulturelle Überhöhung. So trägt die Hannibal-Erzählung durch Mut und Gemeinsamkeit zum Selbstverständnis Söldens bei. Ob sich jemand durchsetzt oder nicht, ist oft vom Willen abhängig. Bei einer Gruppe aber vom Zusammenhalt. Bei der Audition für den neuen Hannibal junior hat sich Aeneas mit Witz und Können durchgesetzt. Ich freue mich sehr darüber, für ihn und für uns.“

Gespielt wird im 6 kubikkilometergroßen Areal des Rettenbach Gletschers, am Fuße der umliegenden 3000er des Talschlusses. Die Zuschauer befinden sich am Ende der Ötztaler Gletscherstraße in 2670m, im geschützten Bereich vor dem Gletscherrestaurant. Die Darsteller hingegen stellen sich den hochalpinen Herausforderungen wie einst Hannibal, der mit 60.000 Mann und 37 Elefanten im Jahr 218 v. Chr. den Alpenhauptkamm überwand, um die Römer in Italien überraschend auf eigenem Terrain zu bezwingen. Eine Armee von Skifahrern, Skidoos, Motocross Maschinen und Pistenbullys als Elefanten, wälzt sich den Pass, den Weltcuphang hinauf. Nach sieben Tagen ist man oben, doch was passiert dann?

Die Vorgeschichte des Konfliktes zwischen Karthago und Rom ist bereits in der Antike zum Mythos geronnen: Vergils Aeneis gibt die Erklärung, indem der aus Troja fliehende Aeneas durch die Hilfe der Göttin Venus in Karthago bei Königin Dido Aufnahme findet, um seine Kräfte wiederzufinden. Venus will, dass er ihr einen Wunsch erfüllt, den Bau der neuen Superstadt ROM. Doch Aeneas glaubt, dass dieses Karthago bereits jenes Rom sei, das er für seine Göttin gründen sollte, und verliebt sich in dessen Königin Dido. Eifersüchtig greift Venus ein und schickt ihn erneut übers Meer, um Rom endlich zu finden. Darüber verzweifelt die Königin Dido.

Und damit sind wir mitten drin im Gletscherschauspiel HANNIBAL: Der halbe Ort Sölden schnallt die Ski an, wenn es um die Vita des karthagischen Feldherren geht, in subtiler Weise analysiert auf der Couch des riesenhaften Rettenbach Gletschers. Auf 3000m Seehöhe und mit allem, was die bewusste und unbewusste Kenntnis der Geschichte der Punischen Kriege dabei assoziiert, entfaltet sich ein reales Geschehen, das wir so noch nie und nirgends gesehen haben.

Wichtige Hinweise:
Warme Kleidung, am Gletscher herrschen Minusgrade!
Bitte genügend Zeit für die Anfahrt einrechnen. 
Unterkünfte gibt es in Sölden und Umgebung in ausreichender Zahl und guter Qualität.

Leading Team
Kreation: Lawine Torrèn
Text: Joey Wimplinger
Sprecher: Harald Krassnitzer
Musikkomposition: Peter Valentin
Choreografie: Donna Jewell
Licht: Frank Lischka
Video: Stefan Aglassinger
Produktionsleitung: Klaudia Gründl de Keijzer
Idee und Regie: Hubert Lepka
Bauten: Bergbahnen Sölden
Initiator: Ernst Lorenzi

Absagen, Terminverschiebungen und sonstige Änderungen aufgrund von Wettervorhersagen oder Ähnlichem vorbehalten.

  • 10.0°C

  • 0–52 cm

  • 7/31

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