Aktuelle Informationen

SOMMERBETRIEB

Folgende Anlagen und Restaurants sind geöffnet:

bis 30.09.

  • 8EUB Gaislachkoglbahn I
  • 3S Gaislachkoglbahn II
  • Restaurant Tirolerstube
  • Restaurant ice Q

durchgehend:

  • Zentrum Shuttle
  • Schwarze Schneidbahn I + II
  • Restaurant Rettenbach

Sommerbetriebszeiten


 

SKIBETRIEB AM GLETSCHER

Derzeit kein Skibetrieb am Gletscher.



007 ELEMENTS

Die neue James Bond Instalaltion am Gaislachkogl ist täglich bis 30.09. geöffnet

mehr Information unter 007elements.com

 

Interaktive Skimap

Pistenpräparierung, Sicherungsarbeiten, Windeinflüsse

Tägliche Pistenpräparierung

Grundsätzlich werden im Skigebiet Sölden TÄGLICH ALLE PISTEN mit den 22 Pistenmaschinen neu präpariert. Bei schönem Wetter (kein Niederschlag) starten die Präparierungsarbeiten täglich um 16.00 Uhr und dauern im Schnitt bis ca. 23.00 Uhr, bei Bedarf natürlich auch länger.
Für eine optimale Pistenqualität ist es wichtig, daß die Pisten über Nacht ausreichend Zeit haben richtig durchzufrieren.

Bei Schneefällen über Nacht rückt die Pistenmaschinenflotte am Morgen nochmals ab 6.00 Uhr aus, um den gefallenen Neuschnee anzuwalzen.
In diesem Fall ist jedoch das Problem, daß es zu keiner Bindung des Neuschnees mit dem Altschnee mehr kommen kann und es dadurch untertags relativ schnell zu Buckelbildungen auf den Pisten kommt.
Viele Gäste haben dann den Eindruck, als ob gar nicht präpariert worden wäre. Oft ist es deshalb besser, bei geringen Neuschneezuwächsen (bis 5 cm) am Morgen gar nicht zu präparieren, da man dadurch der Piste oft mehr schadet als dient.
Diese Entscheidung wird täglich vom zuständigen Pistenchef in Absprache mit den Pistenmaschinenfahrern getroffen.

Das Präparieren einer Piste im laufenden Skibetrieb ist viel zu gefährlich und wird deshalb vermieden.

SICHERUNGSARBEITEN - LAWINENSICHERUNG

Für die Beurteilung der Lawinengefahr auf den Skipisten im Skigebiet Sölden ist eine eigene unabhängige Lawinenkommission zuständig und täglich im Einsatz.
Rechtzeitig vor Betriebsbeginn führt diese Kontrollfahrten im gesamten Skigebiet durch und beurteilt, ob Sicherungsmaßnahmen (Lawinensprengungen) notwendig sind.
Solche können nicht nur nach Neuschneefällen notwendig sein, sondern auch durch Windeinflüsse, da der Wind mitunter den größten Einfluss auf die Lawinengefahr hat.

Erst nach durchgeführten Sicherungsmaßnamen und einer abschließenden positiven Beurteilung einer Piste durch die Lawinenkommission, kann mit den Präparierungsarbeiten begonnen werden.
Auch während des Tages auftretende Niederschläge, starke Windeinflüssen oder tageszeitliche Erwärmung können zur Folge haben, daß nach einer Beurteilung der Lawinenkommission Pistenabschnitte geräumt und anschließend gesperrt werden müssen.

WINDEINFLUSS AUF SEILBAHNBETRIEB

Starker Wind beeinflusst den sicheren Betrieb von Seilbahnen maßgeblich. Der Einfluss ist abhängig von der Art der Anlage (Seilbahn, Sesselbahn, Schlepplift,...), der geografischen Lage (Höhe), der Windstärke und Windrichtung.
Zur Messung auftretender Windstärken und -richtungen stehen den Bediensteten einer Seilbahn verschiedene technische Hilfsmittel zur Verfügung. Diese Hilfsmittel, die persönliche Erfahrung, laufend aktualisierte Wetterprognosen und die ständige optische Beobachtung der Fahrbetriebsmittel (Auspendelung) durch die Mitarbeiter geben Aufschluss darüber, ob ein sicherer Betrieb möglich ist. Gemeinsam mit dem zuständigen Betriebsleiter wird entschieden, ob die Seilbahn einen sicheren Betrieb aufnehmen oder weiterführen kann.
Auch kleinräumig auftretende Windeinflüsse (Bergstation) können zur Folge haben, daß die gesamte Seilbahn nicht in Betrieb genommen werden kann. Diese lokalen Beeinträchtigungen können oftmals im Tal nicht wahrgenommen werden.