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Die Almkäserei auf der Gampe Thaya
„Pfeift er?“, fragt Jakob Prantl und meint damit den frischen Käsebruch, der gerade in meinem Mund zergeht. Wir befinden uns in der kleinen mobilen Käserei auf rund 2.000 Metern gleich hinter der Gampe Thaya, wo der Almwirt gerade seinen prämierten „Gampe Kaas“ in Formen abfüllt. Als einer von wenigen durfte ich sein „Allerheiligstes“ betreten und ihm bei der Käseherstellung über die Schulter blicken.
Wer käsen will, muss früh aufstehen
Ich treffe um kurz vor 10 Uhr an der Gampe Thaya ein. Aus der Käserei dringen geschäftige Geräusche nach außen – keine Frage, hier wird gearbeitet. In der typischen Käser-Schürze gekleidet öffnet mir Jakob die Tür zur Hygieneschleuse, wo ich mit einer Kopfschutzhaube sowie Überschuhen ausgestattet werde.
Zu diesem Zeitpunkt ist der 1961 geborene Zwieselsteiner bereits einige Stunden auf den Beinen. Hier oben auf der Alm beginnt sein Tag bereits um 04:15 Uhr, wenn er die Kulturen für den Käse vorbereitet und mit lauwarmer Milch vermengt. So können diese bereits arbeiten und sich die Milch entwickeln, während er sich auf zum Melkstand macht.
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