Zentrum Shuttle

neue Verbindung zwischen Innerwald und Sölden

Mit der direkten Anbindung des Anfängerskigebietes Innerwald an das Zentrum setzen die Bergbahnen Sölden erneut einen Infrastrukturimpuls im Ort. Ab Mitte Dezember nimmt der Schrägaufzug der neuesten Generation seinen Betrieb auf.

PER Knopfdruck FREIE FAHRT

zentrumshuttle sölden

Die Fahrt mit dem Zentrum Shuttle gestaltet sich im wahrsten Sinne kinderleicht. Die moderne Technik verlangt dem Fahrgast wenig KnowHow ab, die Bedienung ist mit der eines Hotelaufzugs vergleichbar. Während letztere die Vertikale bevorzugen, fährt die Kabine des Zentrum Shuttle die steile Trasse mit 107 Meter Höhendifferenz und einer Distanz von 267 Meter entlang.

 

Neue Eindrücke von Sölden gewinnen

zentrumshuttle sölden

Die großen Glasflächen der jeweils 40 Personen fassenden Kabinen geben gänzliche neue Ansichten von Sölden frei. Nachtschwärmer können bis 22 Uhr die direkte Verbindung zwischen Sölden und dem Innerwald nutzen. Aufsehenerregend zeigt sich auch der Unterbau zwischen Fahrgastraum und Schienen. Dieser gleicht die Neigungsänderungen auf der Strecke vollautomatisch aus.

 

Spektakuläre Streckenführung

zentrumshuttle sölden

Über den Dingen scheint der neue Schrägaufzug zu schweben: Dieses Bild erhält der Fahrgast jedenfalls bei der dreiminütigen Fahrt. Seine Bodenhaftung verliert der People Mover auf der spektakulär anmutenden Trasse allerdings nie. Vielmehr überwindet er eine Fahrbahnneigung von 23 bis 32 Grad.

 

Architektonisch anspruchsvoll

zentrumshuttle sölden

Wie auch beim Bau der neuen Gaislachkoglbahn übernahm das Innsbrucker Architekturbüro Obermoser in Innsbruck die Gestaltung der Baukörper. Die lichtdurchflutete Bergstation ragt mehrere Meter über die darunter verlaufende Straße. Die Technik des Schrägaufzuges stammt von der Doppelmayr-Tochter ABS Transportbahnen.

 

Weitere Berichte:

  • BBS Magazin Nr. 06 (07/2010), S. 12-13 
  • BBS Magazin Nr. 07 (01/2011), S. 20-21   
  • BBS Magazin Nr. 08 (07/2011), S. 8-9   
  • BBS Magazin Nr. 09 (01/2012), S. 15